C-RAN-Antennensysteme und DAS für Unternehmen

Era™ und ION-E®: Voll digitale, kostengünstige Wireless-Lösungen innerhalb von Gebäuden

Mit dem voll digitalen C-RAN-Antennensystem Era von CommScope werden Wirelss-Gebäudelösungen (IBW) einfacher und wirtschaftlicher als je zuvor. Diese Lösungen arbeiten mit IT-Standard-Infrastruktur der Kategorie 6A und Lichtwellenleitern. Mit ihnen erreichen Betreiber, neutrale Hosts und Unternehmen bei Reichweite und Kapazitäten in Gebäuden immer „fünf Balken“. Era und ION-E arbeiten auf einer gemeinsamen Architektur und Systemsoftware und sind dadurch vollständig interoperabel.

Merkmale und Vorteile

Das C-RAN-Antennensystem Era entwickelt die konventionelle Architektur eines verteilten Antennensystems (DAS) durch C-RAN-Fähigkeit weiter. Mit Era können Sie:

  • alle Basisbandfunktionen über mehrere Gebäude hinweg in eine einzige, optimierte Kopfstelle oder sogar in den vorhandenen C-RAN-Hub des Betreibers verlegen.
  • eine voll digitale CPRI-Basisbandschnittstelle nutzen, durch die Analog-Digital-Wandlung überflüssig wird. Dies verkleinert die Größe und den Leistungsbedarf der Kopfstelle.
  • die Kapazität über das Netzwerk hinweg mit einer webbasierten Drag-and-Drop-Oberfläche nach Sektoren, Kanäöen oder Betreibern justieren
  • aus einer breiten Palette an Zugangspunkten wählen, die verschiedene Leistungsstufen, Kupfer-/Glasfaserkonnektivität, Strom über Kategorie-6A-Verkabelung und integrierte MIMO-Unterstützung bieten. Die Klassizifierung für Außen- und Plenumsbereiche ermöglicht, sie überall einzusetzen.
  • auf wirtschaftlicher Standard-IT der Kategorie 6A und Lichtwellenleitern arbeiten
  • Bereitstellungen umfassend mit dem bewährten Managementsystem A.I.M.O.S. von CommScope überwachen und verwalten.

Mit Era sind Wireless-Lösungen innerhalb von Gebäuden einfacher zu installieren und zu verwalten sowie kostengünstiger zu betreiben. Gleichzeitig verschaffen sie Betreibern, neutralen Hosts und Unternehmen den Wachstumsspielraum, den sie für zukünftige Technologien und Anwendungen brauchen werden.

Für abgegrenzte Bereiche, etwa einzelne Bürogebäude, für die eine eigene Kopfstelle gebraucht wird, ist ION-E enterprise DAS von CommScope die iodeale Lösung. Sie nutzt die gleiche voll digitale Architektur und Standard-IT-Verkabelung wie Era, was das Design und die Implementierung von Lösungen deutlich vereinfacht. Era und ION-E sind vollständig zueinander kompatibel. Beide Systeme können innerhalb der gleichen Bereitstellung kombiniert werden, das bietet noch mehr Flexibilität.

Diagramm des C-RAN-Antennensystems

Systembeschreibung

Das System besteht aus folgenden Komponenten (siehe Diagramm unten):

  • Der Wide-Area-Integrationsknoten (WIN) befindet sich im C-RAN-Hub des Betreibers und trägt Basisband-Signale zu einem Verteiler-Hub für das Gelände. Dies reduziert die nötige Stellfläche für die Kopfstelle vor Ort.
  • Der zentrale Bereichsknoten (CAN) befindet sich an der Kopfstelle des Geländes oder Gebäudes. Er digitalisiert Basisband-RF-Signale, kombiniert Signale verschiedener Betreiber und verteilt sie innerhalb eines Gebäudes oder Geländes.
  • Der Transporterweiterungsknoten (TEN) stellt über Single- oder Multimode-Lichtwellenleiter die Verbindung zum zentralen Bereichsknoten her. Transporterweiterungsknoten verteilen Signale an Zugangspunkte innerhalb einer Etage oder eines Gebäudes.
  • Ein Satz üblicher, frequenzunabhängiger Schnittstellenmodule wird innerhalb des Wide-Area-Integrationsknotens, zentralen Bereichsknotens und Transporterweiterungsknotens eingesetzt:
    • Die RF-Geber (RFD)-Karte empfängt analoge RF-Signale von Basis-Empfängerstationen (BTS) des Betreibers
    • Der CPRI-Digitalgeber (CDD) Diese Karte für den Einsatz mit Era empfängt digitale CPRI-Signale von kompatiblen Basisband-Einheiten (BBU) des Betreibers
    • Optische (OPT) und Kupfer (CPT)-Transportkarten stellen die Verbindung zu Transportlinks zwischen Netzwerkelementen her
    • Zusatz-Transport (AUT)-Karten ermöglichen Ethernet-Verbindungen zu anderen IP-Endpunkten, zum Beispiel WLAN-Zugangspunkten oder Überwachungskameras, so dass diese Systeme die gleiche Verkabelungsinfrastruktur nutzen können wie Era oder ION-E
    • Die System-Benutzeroberflächen-(SUI)-Karte stellt die Verbindung zu einem lokalen Kontrollmonitor her
    • Gewöhnliche 2U- und 4U-Baugruppenträger und Stromversorgungseinheiten enthalten und versorgen die Kartenmodule
  • Zugangspunkte verwandeln das Digitalsignal wieder in Funkfrequenzen (RF) für drahtlose Übermittlung zurück.
    • Der Carrier Access Point (CAP) (für den Einsatz mit Era) ist in einer Reihe von Kombinationen aus Übertragungsleistung und Band erhältlich, mit Netzwerkschnittstellen für Kupfer und Lichtwellenleiter. Carrier Access Points sind für Outdoor- und Plenum-Anwendungen eingestuft.
    • Der universelle Zugangspunkt (UAP) (für den Einsatz mit ION-E) ist ein Zugangspunkt mit niedriger Leistung, der software-definierte Frequenzen von 600 bis 2700 MHz unterstützt.
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